Ortsbürgermeisterin: Frau Kerstin Ibe

Sprechzeiten der Ortsbürgermeisterin:
Mittwoch von 16.00 Uhr bis 18.00 Uhr

Anschrift:
Gemeindebüro
Neue Gartenstr. 7
Tel.:  034659/60286

Zusammensetzung des Ortschaftsrates ab 01.07.2014:

Herr Michael Böttger
Herr Gerhard Vater
Frau Simone Rausch
Frau Gabi Möller

 

Holdenstedt liegt an der östlichen Grenze des Landkreises Mansfeld-Südharz und wurde zum 01.01.2010 in die Stadt Allstedt eingemeindet und somit Ortsteil der Stadt Allstedt.
Die erste schriftliche Erwähnung  erfolgte im Hersfelder Zehntregister um 899 als Holdestedi.
Anhand des Ortsnamens lassen sich heute in etwa die Gründer ermitteln.
Orte mit der Endung stedi  = Wohnstätte sollen durch eingewanderte Angeln und Warnen ab Ende des 4. Jahrhunderts gegründet worden sein. Ausgrabungsfunde belegen sogar, das die Ortslage und nähere Umgebung schon zur Steinzeit besiedelt wurden.

Holdenstedt ist von alters her ein Bauernhof, umgeben von fruchtbaren Ackerland und Berghängen, die mit Obstbäumen und Wein bepflanzt waren.
Im Spätmittelalter mussten die Bauern und Unfreien hohe Abgaben an die Klöster in Sittichenbach, Rode, Wimmelburg und Kaltenborn leisten.
Bereits seit dem 12. Jahrhundert unterstand Holdenstedt der Gerichtsbarkeit des Schlosses Beyernaumburg.
Dort waren die Eiwohner ebenfalls abgabepflichtig und mussten Frondienste leisten.
Im 18. Jahrhundert hatten sich im Ort viele Berufszünfte niedergelassen. So gab es neben den Bauern vor allem Zimmerleute, Tischler, Schmiede, Stellmacher, aber auch Fleischer, Krämer, Bäcker, Uhrmacher und sogar einer Chirurgen.
Im 19. Jahrhundert etablierte ich in Holdenstedt der Braunkohlenbergbau und bestimmte lange Zeit das Leben im Ort.
Die erste schriftliche Erwähnung der Holdenstedter Kirche, die den Aposteln Petrus und Paulus geweiht ist, stammt aus dem Jahre 1314.

Der Name Peter und Paul weist darauf hin, dass die Gründung der Kirche auf Bonifatius zurück geht und sie daher schon um einiges älter sein dürfte. Unmittelbar neben der Kirche, östlich gelegen, wurde im Jahre 1608 eine Schule gebaut. Sie war eine der ersten Volksschulen und ist die älteste noch in Betrieb befindliche Schule.
Heute werden dort die Kinder der 1. bis 4. Klasse aus den Orten Holdenstedt, Liedersdorf, Beyernaumburg, Othal und Sotterhausen unterrichtet.
In Holdenstedt sind  viele Vereine und Interessengemeinschaften tätig und bereichern mit ihren Aktivitäten das dörfliche Leben. Zu einem richtigen Volksfest hat sich der alljährlich stattfindende Pfingtsburschentanz entwickelt.
Über ein solches Fest schrieb bereits 1666 der damalige Pastor Kundmann.


3  Landwirtschaftsbetriebe, vom ökologischen Landbau bis hin zum großen Tierzuchtbetrieb, haben ihren Standort in Holdenstedt.
Hinzu kommen zahlreiche Klein- und Mittelstandsbetriebe.

Geh- und Wanderwege rund um den Ort sowie Ruheplätze an landschaftlich schönen Flecken bieten Erholungssuchenden ein Naturerlebnis besonderer Art.